|
|
 |

Schönbach
liegt in der nordöstlichsten Ecke des
heutigen Vogtlandkreises. Geografisch gehört es
bereits zum
Pleißenland (Wasserscheide:Windmühlenweg
bei Brunn).Der Schönbacher Bach
hat sein
Quellgebiet
im Sachsenwald (umgangssprachlich Sachsenwaid) und
durchfließt
den gesamten Ort Schönbach.
In Neumark vereinigt er sich mit dem
Oberneumarker Bach, bei Steinpleis mündet der gemeinsame
Neumarker Bach
in die Pleiße. Auch geschichtlich gesehen lag
Schönbach immer im
Randgebiet zwischen Vogtland und Pleißenland. Als
selbstständige Gemeinde bestand das Dorf etwa
800 Jahre. Im 12. Jahrhundert kamen die ersten Siedler an den
"schönen
Bach" und machten das Land urbar. Man nimmt an, dass es etwa
12
"Mannschaften" (Familien) waren, die das Waldhufendorf
besiedelten.
Noch heute lässt sich
das an der Lage
der großen Gehöfte nachweisen. Alle liegen oberhalb
der
sumpfigen
Bachaue, ihre Felder sind "Handtuchflächen", schmale,lange
Flurstreifen,
die damals bis zum Wald reichten. .Eine Familie
bekam je nach Bodengüte und Lage eine
Hufe (fränkische Hufe
27,67 ha) zur
Bewirtschaftung. Bis heute beträgt
die nahezu unveränderte
Bodenfläche von
Schönbach rund 340 ha. Der größte
Bauer besaß
noch
bis zum Eintritt in die LPG 25 ha Boden.
In der
Mitte des Dorfes, entlang des Bachbettes,
gab es die
Allmende. Diese 2 ha wurden z.B. als
Schweinefreilauf
(alte Straßenbezeichnung Saugasse) genutzt und erst vor
etwa
200 Jahren gebaut. Die großen Höfe (Ganzhufe) sind
als schöne
Vier-oder
Dreiseitenhöfe nach fränkischer Art zum Teil bis
heute erhalten.

|
Startseite
|
|
|